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Wirbelsturm "Idalia" erreicht in Hurrikan-Stärke 3 Florida
Der Wirbelsturm "Idalia" ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 Stundenkilometern an der Nordwestküste von Florida auf Land getroffen. Der Sturm erreichte am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit Hurrikan-Stärke 3 in Keaton Beach die Küste, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte.
E-Zigarette sorgt für Bombenalarm im Umweltministerium
Eine E-Zigarette hat am Mittwoch im Bundesumweltministerium in Berlin für einen Bombenalarm gesorgt. Bei der routinemäßigen Röntgenkontrolle dickerer Postsendungen wurde ein verdächtiger Gegenstand entdeckt, wie ein Ministeriumssprecher mitteilte. Die alarmierte Polizei sperrte das Gebäude ab und die Sendung wurde durch ein Spezialteam untersucht.
Wirbelsturm "Idalia" steuert mit Stärke 4 auf Florida zu
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern und in Hurrikan-Stärke 4 ist der Wirbelsturm "Idalia" am Mittwoch auf den US-Bundesstaat Florida zugesteuert. Der Hurrikan könne über dem warmen Golf von Mexiko noch an Stärke zunehmen, bevor er die Big-Bend-Küste im Nordwesten Floridas erreiche, warnte das US-Hurrikanzentrum. Die Behörden sprachen von einem Jahrhundert-Unwetter und ordneten für weite Gebiete entlang der Nordwestküste des Bundesstaats Evakuierungen an.
16-Jähriger flieht in Nordrhein-Westfalen mit Auto vor Polizei und baut zwei Unfälle
Ein 16-Jähriger ist in Nordrhein-Westfalen am Steuer eines Autos vor der Polizei geflüchtet und hat zwei Unfälle verursacht. Zwei Menschen wurden leicht verletzt, wie die Polizei in Bergisch-Gladbach am Mittwoch mitteilte. Demnach wollte ein Polizist das Auto am späten Dienstagmittag auf einer Landstraße kontrollieren.
Bundeskabinett beschließt Eckpunkte für Gesetz zum Bürokratieabbau
Das Bundeskabinett hat Eckpunkte für ein Gesetz zum Bürokratieabbau beschlossen. Das geplante Bürokratieentlastungsgesetz solle zusammen mit Regelungen im Wachstumschancengesetz "Bürokratie-Ballast in Höhe von 2,3 Milliarden Euro von den Schultern unserer Wirtschaft" nehmen, erklärte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) am Mittwoch. Geplant seien etwa die Verkürzung der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege von zehn auf acht Jahre und der Verzicht auf Meldescheine in Hotels für deutsche Staatsbürger.
15-jähriger Radfahrer stirbt bei Unfall mit abbiegendem Lastwagen in Hamburg
Ein 15-jähriger Radfahrer ist in Hamburg von einem abbiegenden Sattelzug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mitteilte, übersah der 67-jährige Fahrer des Lastwagens den Jungen am Dienstagnachmittag im Stadtteil Groß Flottbek beim Einbiegen auf einen Supermarktparkplatz.
Neuer Prozess um sogenanntes Horrorhaus von Höxter begonnen
Vor dem Landgericht Paderborn hat am Mittwoch ein neuer Prozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter in Nordrhein-Westfalen begonnen. Die Kammer muss über eine nachträgliche Unterbringung des Haupttäters Wilfried W. in der Sicherungsverwahrung entscheiden. Ohne eine solche Anordnung käme er nach Verbüßung seiner Haftstrafe frei.
Studie: 372 Milliarden Euro für die Sanierung kommunaler Verkehrsnetze benötigt
Eine Vielzahl an Straßen, Schienen und Brücken in den Kommunen und Landkreisen muss in den kommenden Jahren saniert werden. Der Investitionsbedarf für den Erhalt und die Erweiterung des kommunalen Verkehrsnetzes bis 2030 liege bei 372 Milliarden Euro, ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik. Fast jede zweite Straßenbrücke sei in keinem guten Zustand und auch bei den ÖPNV-Netzen gibt es deutliche Defizite. Ein Drittel der Straßen weise "größere Mängel" auf.
Wirbelsturm "Idalia" erreicht zweithöchste Hurrikan-Stärke 4
Der auf den US-Bundesstaat Florida zusteuernde Wirbelsturm "Idalia" hat weiter an Kraft gewonnen und inzwischen die zweithöchste Hurrikan-Stärke 4 erreicht. Der Hurrikan könne in den kommenden Stunden noch an Stärke zunehmen, bevor er die Nordwestküste Floridas erreicht, warnte das US-Hurrikanwarnzentrum am Mittwoch. Von dort soll der Sturm über die Küsten von Georgia und South Carolina weiterziehen.
Gesetz zum Bürokratieabbau soll Entlastung von 2,3 Milliarden Euro bringen
Die Pläne von Bundesfinanzminister Marco Buschmann (FDP) zum Abbau von Bürokratie sollen Wirtschaft und Gesellschaft Einsparungen von 2,3 Milliarden Euro bringen. Um diesen Betrag werde der Aufwand für Bürger und Firmen sinken, sagte Buschmann am Mittwoch in Meseberg, wo sich das Bundeskabinett mit seinen Eckpunkten für ein Bürokratieentlastungsgesetz befasste. Buschmann zufolge sollen unter anderem Fristen für die Aufbewahrung von Buchungsbelegen verkürzt werden und Hotelgäste beim Einchecken keine Meldezettel mehr ausfüllen müssen.
Ermittler zerschlagen großes Schadnetzwerk in Deutschland
Ermittler aus mehreren Ländern haben das Schadsoftwarenetzwerk Qakbot übernommen und zerschlagen. Die Serverinfrastruktur für die Software befand sich in Deutschland, wie das Bundeskriminalamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Die Betreiber und Administratoren seien bislang unbekannt, gegen sie werde unter anderem wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Erpressung ermittelt.
Wirbelsturm "Idalia" erreicht Hurrikan-Stärke 3
Der auf den US-Bundesstaat Florida zurückende Wirbelsturm "Idalia" ist am Mittwoch zum Hurrikan der Stärke 3 hochgestuft worden. Vorhersagen zufolge werde der Sturm noch an Stärke zunehmen und am Vormittag (Ortszeit) mit Hurrikan-Stärke 4 die Nordwestküste von Florida erreichen, erklärte das US-Hurrikanwarnzentrum. Von dort werde der Wirbelsturm - voraussichtlich weiterhin in Hurrikan-Stärke - über die Küsten von Georgia und South Carolina weiterziehen.
16-Jähriger in niedersächsischem Badesee ertrunken
Ein 16-Jähriger ist in einem Badesee im niedersächsischen Hildesheim ertrunken. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hielt sich der Jugendliche am Sonntag mit Freunden an dem See auf. Am frühen Abend schwamm er demnach in die Mitte des Sees, kurz darauf hörten seine Freunde ihn um Hilfe schreien.
Tropensturm "Hilary" sorgt für Starkregen und Überschwemmungen in Kalifornien
Der tropische Sturm "Hilary" hat den US-Bundesstaat Kalifornien erreicht und dort für Starkregen und Überschwemmungen gesorgt. Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) zog "Hilary" mit Windgeschwindigkeiten von 95 Stundenkilometern durch den Süden Kaliforniens, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) mitteilte. Das NHC warnte vor "möglicherweise historischen" Regenfällen, die in Teilen des Bundesstaates bis zum Montagmorgen "lebensbedrohliche" Sturzfluten verursachen könnten.
Tropischer Sturm "Hilary" trifft im Nordwesten Mexikos auf Land
Der tropische Sturm "Hilary" ist am Sonntag im Nordwesten Mexikos auf Land getroffen. Der als Hurrikan gestartete und später zurückgestufte Sturm traf am Mittag (Ortszeit) im Norden der mexikanischen Halbinsel Baja California mit Windgeschwindigkeiten von 100 Kilometern pro Stunde auf Land, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) der USA mitteilte. Mexiko und Teile des Südwestens der USA erwarteten bis Montag "katastrophale und lebensbedrohliche Überschwemmungen".
Waldbrand-Situation im Westen Kanadas spitzt sich weiter zu
In den von großflächigen Waldbränden betroffenen Gebieten im Westen Kanadas hat sich die Lage weiter zugespitzt. Am Sonntag gingen Behördenangaben zufolge 500 Kilometer nordöstlich von Vancouver in der Provinz British Columbia zwei großflächige Brände ineinander über. Die Brandfläche reichte der Feuerwehr der Provinz zufolge über mehr als 41.000 Hektar in der Region Shuswap. In British Columbia galt für rund 30.000 Einwohner eine Evakuierungsanordnung, erklärte die Katastrophenschutzministerin der Provinz, Bowinn Ma.
Feuerwehr kann bei Waldbrand auf Teneriffa Häuser vor Flammen schützen
Auf der Kanaren-Insel Teneriffa sind der Feuerwehr Fortschritte bei der Bekämpfung des großflächigen Waldbrands gelungen. Regionalbehörden zufolge konnten die Einsatzkräfte in der Nacht auf Sonntag vom Feuer bedrohte Häuser vor den Flammen schützen. Die Lage habe sich "deutlich besser als erwartet" entwickelt, erklärte am Sonntagmorgen Fernando Clavijo, Regionalpräsident der Kanarien. Zuvor hatten der Regionalregierung zufolge mehr als 12.000 Menschen evakuiert werden müssen.
Tatverdächtige nach Tötung von Mann auf Kirmes in Wittlich sind US-Militärangehörige
Bei den beiden Tatverdächtigen im Fall der Tötung eines Mannes auf einer Kirmes im rheinland-pfälzischen Wittlich handelt es sich nach Angaben der Polizei um zwei Angehörige der US-Streitkräfte. "Die Staatsanwaltschaft Trier gibt daher das Verfahren, dem Nato-Truppenstatut entsprechend, an die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden ab", erklärte das Polizeipräsidium Trier am Sonntag. Zu den Hintergründen der Tat machten die Behörden weiterhin keine näheren Angaben.
Mann überfährt in Bayern dreijähriges Mädchen in Hauseinfahrt
Ein Mann hat in Sonthofen im Oberallgäu ein dreijähriges Mädchen in einer Grundstückseinfahrt überfahren. Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, wo es an seinen schweren Verletzungen starb, wie das Polizeipräsidium in Kempten am Sonntag mitteilte.
Nach Wohnungsverkauf an Hund nimmt Polizei im Iran Chef von Immobilienfirma fest
Nach dem Wohnungsverkauf an einen Hund hat die Polizei im Iran den Chef der dafür verantwortlichen Immobilienfirma festgenommen. Die Behörden hätten zudem dessen Firma geschlossen, hieß es am Sonntag auf der offiziellen iranischen Justiz-Website "Misan Online" unter Berufung auf den stellvertretenden Generalstaatsanwalt Resa Tabar. Der Verkauf entbehre jeglicher "Rechtsgrundlage" und ziele darauf ab, "die Verletzung der moralischen Werte der Gesellschaft zu normalisieren", erklärte Tabar demnach.
Kishida: Noch kein Startdatum für Einleitung von Fukushima-Wasser ins Meer
Für die geplante Einleitung von aufbereitetem Kühlwasser des havarierten Atomkraftwerks Fukushima in den Pazifik steht nach Angaben des japanischen Regierungschefs Fumio Kishida noch kein Startdatum fest. Während örtliche Medien von einem möglichen Beginn noch im August berichteten, gab Kishida bei einem Besuch in Fukushima am Sonntag an, zunächst mit Fischereivertretern über deren Befürchtungen sprechen zu wollen. Er hoffe, schon ab Montag Gespräche mit den Fischern führen zu können.
16-Jähriger prallt mit Motocrossmaschine gegen Traktor und stirbt
Ein 16-Jähriger ist in Nordrhein-Westfalen mit seiner Motocrossmaschine gegen einen Traktor geprallt und ums Leben gekommen. Der Unfall passierte am Samstagabend im Kreis Soest, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Schuss löst sich während Bundesligaspiels aus Dienstwaffe von Polizeibeamten
Am Rande eines Bundesligaspiels in Augsburg hat sich am Samstag ein Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizeibeamten gelöst. Drei Beamte erlitten ein Knalltrauma, ein weiterer Polizist zog sich eine Schürfwunde zu, wie das Polizeipräsidium der bayerischen Stadt am Samstagabend mitteilte. Unbeteiligte seien nicht verletzt worden.
Ersatzkandidat Zurita erhält vor Wahl in Ecuador Morddrohungen
Vor der Präsidentschaftswahl in Ecuador am Sonntag hat der Ersatzkandidat für den ermordeten Bewerber Fernando Villavicencio nach eigenen Angaben Todesdrohungen in den Onlinenetzwerken erhalten. "Die Drohungen gegen mein Leben und mein Team werden uns nicht aufhalten, aber sie zwingen uns zu stärkeren Sicherheitsvorkehrungen", schrieb Christian Zurita im Onlinedienst X, der bis vor kurzem Twitter genannt wurde. Seine Partei Construye habe die Behörden und Wahlbeobachter informiert.
Zwei Tatverdächtige nach Tötung von Mann auf Kirmes in Wittlich festgenommen
Nach der Tötung eines Mannes auf einer Kirmes im rheinland-pfälzischen Wittlich sind zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Die 25 und 26 Jahre alten Verdächtigen wurden am Samstag verhaftet, wie die Polizei in Trier mitteilte. Zu den Hintergünden der Tat machten die Behörden zunächst keine Angaben.
Starker Wind erschwert Kampf gegen Waldbrand auf Teneriffa
Wegen des großflächigen Waldbrands auf der Kanaren-Insel Teneriffa haben tausende Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Mehr als 12.000 Menschen wurden bislang evakuiert, teilte die Regionalregierung am Samstagabend mit. Die Löscharbeiten wurden am frühen Sonntagmorgen durch starken Wind und hohe Temperaturen erschwert.
30.000 Menschen wegen Waldbränden in Westkanada zur Evakuierung aufgerufen
Tausende weitere Menschen sind wegen der Waldbrände in der westkanadischen Provinz British Columbia zur Evakuierung aufgerufen worden. Eine entsprechende Anordnung gelte inzwischen für rund 30.000 Einwohner eine entsprechende Anordnung, teilte die Katastrophenschutzministerin der Provinz, Bowinn Ma, am Samstag mit. 36.000 weitere Bewohner der Provinz seien angewiesen worden, sich für eine mögliche Evakuierung bereitzuhalten. Nach Angaben des Premierministers von British Columbia, David Eby, gilt die Evakuierungsanordnung sogar für 35.000 Menschen.
Zwei Israelis bei Schusswaffenangriff im Westjordanland getötet
Bei einem mutmaßlichen Schusswaffenangriff im von Israel besetzten Westjordanland sind zwei israelische Zivilisten getötet worden. Nach Angaben der israelischen Armee wurde am Samstag ein "mutmaßlicher Schusswaffenangriff auf mehrere israelische Zivilisten" im Gebiet von Huwara verübt. Zwei Menschen seien gestorben. Laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu handelt es sich um einen Vater und dessen Sohn. Die Armee fahnde nach dem "Mörder".
Rettungskräfte: Schätzungsweise 26.000 Menschen auf Teneriffa evakuiert
Wegen des großflächigen Waldbrands auf der Kanaren-Insel Teneriffa haben laut Rettungskräften schätzungsweise rund 26.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Wie die Rettungskräfte der spanischen Insel im Online-Netzwerk "X" (vormals Twitter) erklärten, legten "vorläufige Schätzungen" nahe, dass im Norden der Insel "mehr als 26.000 Menschen" von Evakuierungen betroffen seien. Wer dies benötige, bekomme eine Notunterkunft zugewiesen, hieß es weiter. Der am Dienstagabend im Nordosten der Insel ausgebrochene Brand breitete sich am Samstag weiter aus.
Weitere Ortschaften wegen Waldbrands auf Teneriffa evakuiert
Auf der Kanaren-Insel Teneriffa breitet sich der riesige Waldbrand weiter aus. Am Samstag hätten fünf Ortschaften im Norden der Urlaubsinsel evakuiert werden müssen, schrieb Katastrophenschutzchef Manuel Miranda im ehemals Twitter genannten Onlinedienst X. Hohe Temperaturen und starke Windböen erschwerten die Löscharbeiten.
Notstand in kanadischer Provinz British Columbia wegen Waldbränden ausgerufen
Angesichts der Waldbrände in Kanada hat die Provinz British Columbia den Notstand ausgerufen. "Die Situation ist derzeit unvorhersehbar und uns stehen schwierige Tage bevor", sagte der Premierminister von British Columbia, David Eby, am Freitagabend (Ortszeit). In der Provinz im Westen des Landes sind rund 15.000 Menschen von einer Evakuierungsanordnung betroffen.
Fieberhafte Evakuierungen vor Waldbränden im Norden Kanadas
In einem Wettlauf mit der Zeit haben die Einwohner der nordkanadischen Stadt Yellowknife versucht, sich vor einem Waldbrand in Sicherheit zu bringen. Bis Freitagmittag (Ortszeit, 20.00 Uhr MESZ) sollte die gesamte Regionalstadt der Nordwest-Territorien mit ihren mehr als 20.000 Einwohnern evakuiert sein. Auch in einigen Gebieten der westkanadischen Provinz British Columbia müssen sich die Bewohner vor den drohenden Flammen in Sicherheit bringen.