Letzte Nachrichten
Politik
Trotz Niederlage vor Gericht: Pentagon verschärft Restriktionen für Journalisten
Trotz eines gegenteiligen Richterspruchs hat das Verteidigungsministerium in Washington die Beschränkungen für Journalisten, die über das US-Militär berichten, nochmals verschärft. Der bisherige Arbeitsbereich für Journalisten im Ministerium werde geschlossen, erklärte am Montag Pentagon-Sprecher Sean Parnell. Journalisten dürften sich zudem nicht mehr allein im Gebäude bewegen. Die Entscheidung fiel wenige Tage, nachdem ein Gericht die bereits zuvor geltenden Restriktionen für Journalisten für teilweise verfassungswidrig erklärt hatte.
Politik
Israel fliegt weitere Luftangriffe auf Libanon - Zwei Tote laut Gesundheitsministerium
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Dienstag weitere Angriffe auf den Libanon geflogen. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden bei einem Luftangriff in der Ortschaft Bschamun südöstlich der Hauptstadt zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt. Der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge attackierten israelische Kampfjets zudem sieben Gebiete am südlichen Stadtrand der Hauptstadt Beirut.
Sport
Kwasniok-Aus in Köln für Funkel "nachvollziehbar"
Trainer-Urgestein Friedhelm Funkel kann die Entlassung von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln nachvollziehen. Einerseits hätte der Coach nicht die nötigen Ergebnisse geliefert und zudem immer wieder angeeckt, sagte Funkel bei RTL/ntv.
Sport
NHL: Stützle und die Senators siegen auch in New York
Tim Stützle und die Ottawa Senators legen in der NHL einen beachtlichen Endspurt hin und dürfen weiter auf die Playoffs hoffen. Das Team um den deutschen Eishockey-Nationalspieler gewann auch bei den New York Rangers mit 2:1, nach dem dritten Sieg in Folge sind die Wildcard-Plätze für die Endrunde nur noch zwei Punkte entfernt.
Sport
NBA: Orlando verliert auch gegen Liga-Schlusslicht
Orlando Magic rutscht im Rennen um die Playoffs der NBA in eine bedenkliche Formkrise. Das Team des deutschen Trios Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva unterlag am Montag auch dem momentan schwächsten Team der Liga, 126:128 hieß es am Ende gegen die Indiana Pacers. Für die Pacers endete damit eine Franchise-Rekordserie von 16 Niederlagen, für Orlando war es die fünfte in Folge - und das Team aus Florida belegt in der Eastern Conference nun keinen direkten Playoff-Rang mehr.
Politik
Iran-Krieg: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen fordert Ende der Kampfhandlungen
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten gefordert. "Es ist von größter Bedeutung, dass wir zu einer ausgehandelten Lösung kommen, die den Kampfhandlungen, die wir im Nahen Osten beobachten, ein Ende setzt", sagte von der Leyen vor Journalisten während eines Besuchs in Canberra anlässlich der Unterzeichnung eines Handelsabkommens zwischen Australien und der EU.
Politik
Machthaber Kim: Nordkoreas Status als Atommacht ist "unumkehrbar"
Nordkorea wird seinen Status als Atommacht nach den Worten des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un niemals ändern. "Wir werden unseren Status als Atommacht weiterhin konsequent und unumkehrbar festigen und zugleich unseren Kampf gegen feindliche Kräfte aggressiv verstärken", sagte Kim der nordkoreanischen staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge am Dienstag in einer Grundsatzrede vor dem Parlament in Pjöngjang.
Sport
Di Salvo bedauert Wanners Entscheidung für Österreich
DFB-Trainer Antonio Di Salvo hat die Entscheidung von Toptalent Paul Wanner für Österreich und gegen Deutschland bedauert. "Ich finde das weiterhin schade, weil ich glaube, dass Paul hohes Potenzial besitzt und dass er auch noch nicht zu Ende ist. Er entwickelt sich weiter", sagte der Coach der deutschen U21-Nationalmannschaft.
Sport
"Sehr besonders": Brand mit Lyon zurück in Wolfsburg
Die anfängliche Sprachbarriere hat Jule Brand mittlerweile überwunden. "Mein Französisch wird immer besser. Ich habe fleißig Unterricht", versicherte die Fußball-Nationalspielerin bei ihrer Champions-League-Rückkehr nach Wolfsburg, wo sie im Viertelfinal-Hinspiel mit OL Lyonnes am Dienstagabend (18.45 Uhr/Disney+) auf den VfL trifft, ihren Ex-Verein.
Politik
Vorgezogene Parlamentswahl in Dänemark: Frederiksen strebt dritte Amtszeit an
In Dänemark wird am Dienstag ein neues Parlament gewählt. Die Sozialdemokraten der seit 2019 regierenden Ministerpräsidentin Mette Frederiksen werden zwar favorisiert, dürften Umfragen zufolge aber im Vergleich zur Wahl 2022 Stimmen verlieren.
Wirtschaft
Dritte Runde der Tarifverhandlungen in Chemie- und Pharmaindustrie beginnt
Die Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie gehen am Dienstag (13.00 Uhr) in die dritte Runde. Die Gespräche im rheinland-pfälzischen Bad Breisig sind für zwei Tage angesetzt. Der Verhandlungsführer der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Oliver Heinrich, sowie der Verhandlungsführer des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC), Matthias Bürk, wollen zum Auftakt ab 14.00 Uhr Statements abgeben.
Boulevard
Mindestens 66 Tote bei Absturz von Militärmaschine in Kolumbien
Die Zahl der Todesopfer beim Absturz eines Militärflugzeugs in Kolumbien ist Armeekreisen zufolge auf mindestens 66 gestiegen. Bei dem Absturz in Puerto Leguízamo, nahe der Grenze zu Peru und Ecuador, wurden zudem dutzende weitere Menschen verletzt, wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag (Ortszeit) aus Armeekreisen erfuhr. An Bord der Transportmaschine befanden sich Armeeangaben zufolge 125 Menschen.
Politik
SPD-Vorsitzende Bas: Debatte über neue Köpfe an der Parteispitze hat keinen Sinn
Nach der Niederlage der SPD bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas erneut einen Rücktritt des Parteivorstands abgelehnt. Die Frage nach neuen Köpfen an der Parteispitze sei in einer Vorstandssitzung am Tag nach der Wahl "offensiv angesprochen" worden, sagte Bas am Montagabend den ARD-"Tagesthemen". Die Parteiführung sei jedoch "einhellig der Meinung" gewesen, dass es "keinen Sinn macht", diese lange Debatte jetzt zu führen.
Politik
Israelische Armee greift Ziele im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Angriffe visierten Infrastruktur der pro-iranischen Hisbollah-Miliz an, erklärte die israelische Armee in der Nacht zum Dienstag. Zuvor hatte die Armee die Bewohner südlicher Vororte von Beirut zur Evakuierung aufgerufen.
Sport
Sieg gegen Cilic: Zverev im Achtelfinale von Miami
Alexander Zverev ist beim ATP-Masters in Miami weiter auf Kurs. Der beste deutsche Tennisprofi setzte sich in der dritten Runde gegen den früheren US-Open-Sieger Marin Cilic aus Kroatien 6:2, 5:7, 6:4 durch. Im Achtelfinale gegen Quentin Halys (Frankreich) ist der an Position drei gesetzte Hamburger erneut Favorit.
Wirtschaft
EU und Australien schließen Handelsabkommen
Die EU und Australien haben nach jahrelangen Verhandlungen ein Handelsabkommen geschlossen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der australische Regierungschef Anthony Albanese unterzeichneten am Dienstag in Canberra das Abkommen, mit dem sich die EU den Zugang zu wichtigen Rohstoffen sichern will. Es soll Zölle auf beiden Seiten abschaffen und den Handel mit Dienstleistungen sowie gegenseitige Investitionen erleichtern.
Technik
Die MQ-9B-Programme von GA-ASI im Vereinigten Königreich und Japan werden von „Aviation Week“ mit Excellence Awards ausgezeichnet
GA-ASI gewinnt 2 der 9 verliehenen Auszeichnungen
Sport
USPA Global und ESPN bauen ihre Zusammenarbeit mit Chris Fowler für die High-Goal-Polo-Meisterschaften 2026 aus
Die Finalspiele des USPA Gold Cup und der U.S. Open Polo Championship werden auf ESPN2 übertragen
Boulevard
Mindestens acht Tote bei Absturz von Militärmaschine in Kolumbien
Beim Absturz eines Militärflugzeugs in Kolumbien sind nach Angaben der Behörden mindestens acht Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur von Putumayo, Jhon Gabriel Molina, am Montag im Onlinedienst Facebook mit. An Bord der Transportmaschine befanden sich laut Armee 125 Menschen. Aus Militärkreisen verlautete, rund 80 Menschen seien vermutlich tot, etwa 40 Überlebende seien gefunden worden.
Wirtschaft
Zwei Tote und dutzende Verletzte bei Flugzeugunglück in New York
Bei einem Flugzeugunglück am New Yorker Flughafen LaGuardia sind zwei Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Ein Flugzeug der Gesellschaft Air Canada rammte auf der Landebahn ein Feuerwehrfahrzeug, die beiden Piloten kamen dabei ums Leben. Der zwischenzeitlich gesperrte Airport nahm seinen Betrieb am Montag wieder auf.
Politik
Netanjahu kündigt nach Telefonat mit Trump Fortsetzung der Angriffe im Iran an
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Fortsetzung der Angriffe auf Ziele im Iran und im Libanon angekündigt. Er habe am Montag mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Trump sei der Ansicht, dass es eine Chance gebe, die "enormen Erfolge" der israelischen und US-Armee zu nutzen, "um die Kriegsziele in einem Abkommen zu verwirklichen". Ein solches Abkommen werde "unsere vitalen Interessen sichern".
Boulevard
Sexueller Missbrauch: Bill Cosby muss Frau Millionen-Entschädigung zahlen
Der frühere US-Fernsehstar Bill Cosby muss einer Frau mehr als 19 Millionen Dollar (rund 16,4 Millionen Euro) Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs zahlen. Dazu verurteilte ein Geschworenengericht den 88-Jährigen am Montag in einem Zivilprozess im kalifornischen Santa Monica. Die Klägerin, die 84-jährige Donna Motsinger, hatte Cosby vorgeworfen, sie vor mehr als 50 Jahren unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben.
Politik
Militärmaschine mit 125 Insassen in Kolumbien abgestürzt
Nach dem Absturz eines Militärflugzeugs im Kolumbien werden dutzende Tote befürchtet. An Bord der Transportmaschine befanden sich 125 Menschen, wie die Armee am Montag mitteilte. Nach Angaben von Präsident Gustavo Petro wurde bislang eine Leiche geborgen, 77 Überlebende seien in Krankenhäuser gebracht worden. Das Schicksal der übrigen Insassen sei noch unklar.
Automobil
Neuer Audi Q9 im Realitätscheck
Der Audi Q9 kommt nicht in einer Phase unangefochtener Stärke. Er kommt in einem Moment, in dem Audi seine Modellpalette erneuert, Kosten senkt und den eigenen Premiumanspruch zugleich neu beglaubigen muss. Ein Flaggschiff-SUV oberhalb des Q7 ist strategisch logisch: mehr Präsenz, mehr Marge, mehr Sichtbarkeit in einem besonders profitablen Segment. Genau das erhöht aber auch den Rechtfertigungsdruck.Dieser Rechtfertigungsdruck beginnt bei der nüchternen Faktenlage. Offiziell sind bislang weder der endgültige Preis noch eine veröffentlichte WLTP-Reichweite bekannt. Auch die finale Antriebsaufstellung ist öffentlich noch nicht vollständig offengelegt. Deshalb kann man die große Kernfrage heute nur vorläufig beantworten: Nicht der Audi Q9 ist bereits gerechtfertigt, sondern vor allem sein späterer Preis und sein elektrifizierter Nutzwert müssen es erst noch werden.Gerade beim Thema Reichweite wird es heikel. Sollte Audi den Q9 als elektrifizierten Verbrenner oder Plug-in-Hybrid in den Markt bringen, reicht 2026 kein bloß ordentliches Datenblatt mehr. In einem Fahrzeug dieser Klasse erwarten Käufer mehr als eine akzeptable Pendlerlösung auf dem Papier. Sie erwarten echte Alltagstauglichkeit, souveräne Langstreckenqualitäten, effiziente Lade- und Antriebslogik sowie das Gefühl, dass hier nicht Übergangstechnik teuer verpackt, sondern moderne Mobilität überzeugend umgesetzt wurde.
Politik
Trump vertagt Angriffspläne auf iranische Kraftwerke - Teheran dementiert Gespräche mit den USA
US-Präsident Donald Trump hat im Iran-Krieg eine erneute Kehrtwende hingelegt: Kurz vor Ablauf eines Ultimatums an den Iran vertagte Trump Pläne für US-Angriffe auf iranische Kraftwerke am Montag für fünf Tage. In neuen Verhandlungen mit Teheran hätten sich "wesentliche Übereinstimmungen" ergeben, sagte der US-Präsident. Obwohl Vertreter der iranischen Führung Gespräche mit den USA dementierten, sank der Ölpreis deutlich. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte derweil eine Fortsetzung der Angriffe auf Ziele im Iran und im Libanon an.
Politik
Rückschlag für Meloni: Regierung in Rom scheitert mit Justizreform
Die italienische Regierung um Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat beim Referendum über die von ihr angestrebte Justizreform eine herbe Niederlage erlitten. Nach Auszählung fast aller Stimmen votierten 53,5 Prozent der Teilnehmer gegen die Verfassungsänderung und 46,5 Prozent dafür. Meloni selbst räumte am Montagnachmittag ihre Niederlage ein.
Automobil
Dacia Striker: Schön und solide?
Mit dem neuen Striker greift Dacia genau dort an, wo europäische Familienkombis in den vergangenen Jahren deutlich teurer, schwerer und oft auch austauschbarer geworden sind. Der 4,62 Meter lange Lifestyle-Kombi soll laut Marke für unter 25.000 Euro starten, wird als Hybrid, als Hybrid-4x4 und als LPG-Variante angekündigt und positioniert sich damit bewusst als bodenständige Alternative zu deutlich teureren Modellen im C-Segment. Die vollständige Enthüllung ist für Juni 2026 angekündigt, die Verfügbarkeit wird je nach Markt ab Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 erwartet.Schon die bislang veröffentlichten Bilder zeigen, worauf Dacia hinauswill: Der Striker soll kein nüchterner Lastenträger sein, sondern ein Auto mit Haltung. Die gestreckte, aerodynamische Linie, die erhöhte Bodenfreiheit und die fast shooting-brake-artige Silhouette geben dem Wagen Präsenz, ohne ihn künstlich aufzublasen. Die markant vertikale Front, die neue Lichtsignatur und das schwarze Verbindungselement zwischen den Rückleuchten lassen erkennen, dass Dacia im C-Segment nicht mehr nur über den Preis auffallen will. Der Striker wirkt entschlossener, moderner und sorgfältiger gezeichnet als viele frühere Modelle der Marke.Gerade deshalb stellt sich die entscheidende Frage: Bleibt es beim starken ersten Eindruck, oder hält der Striker auch in Sachen Qualität mit? Hier ist derzeit Zurückhaltung Pflicht. Bislang wurde das Modell nur als Vorpremiere gezeigt. Vollständige Informationen zu Innenraum, Ausstattung und finalen technischen Daten sollen erst mit der vollständigen Präsentation folgen. Ein belastbares Urteil zu Materialanmutung, Ergonomie, Geräuschkomfort und Langzeitqualität wäre daher im März 2026 noch verfrüht.
Umwelt
TotalEnergies beendet Windpark-Projekte vor US-Ostküste
Der französische Energiekonzern TotalEnergies hat sich mit der US-Regierung auf ein Aus für seine Windparkprojekte vor der Ostküste der Vereinigten Staaten geeinigt. TotalEnergies-Chef Patrick Pouyanné unterzeichnete dazu am Montag am Rande einer Energiekonferenz in Houston im Bundesstaat Texas eine Vereinbarung mit US-Innenminister Doug Burgum. Die geplanten Investitionen in zwei Offshore-Windparks von 928 Millionen Dollar (gut 800 Millionen Euro) sollen demnach in Erdgasprojekte umgeleitet werden.
Automobil
Skoda Peaq: Neuer elektrischer 7‑Sitzer
Skoda bringt mit dem Peaq im Sommer 2026 sein bislang größtes Elektroauto auf die Straße. Der Name spielt auf den „Peak“ an, den Gipfel – und verweist auf seine Rolle als Spitzenmodell der Marke. Der Siebensitzer basiert auf der Studienfahrzeug Vision 7S und übernimmt deren Modern‑Solid‑Design mit klaren Linien, C‑förmigen Scheinwerfern und einem „Tech‑Deck Face“. Laut offiziellen Ankündigungen soll der mehr als fünf Meter lange SUV großzügigen Platz für Familien und Geschäftsreisende bieten. Die Plattform stammt aus dem Volkswagen‑Konzern (MEB), der Innenraum wird dank flacher Batterie und langem Radstand besonders geräumig. Skoda verspricht „Simply Clever“‑Lösungen wie variable Sitzkonfigurationen, viele Staufächer und nachhaltige Materialien.Technische Daten behält Skoda noch weitgehend zurück. Insider gehen davon aus, dass eine Batterie um 89 kWh eingesetzt wird, die eine WLTP‑Reichweite von rund 600 Kilometern ermöglicht. Schnellladen mit bis zu 200 kW Gleichstrom soll möglich sein, sodass 10–80 Prozent in einer halben Stunde erreicht werden können. Als Antrieb werden Allradversionen mit zwei Elektromotoren erwartet, vergleichbar mit dem kleineren Enyaq, aber mit höherer Leistung. Die serienmäßigen sieben Sitze sollen sich komplett versenken lassen, um einen großen Laderaum zu schaffen. Skoda positioniert den Peaq über dem Kodiaq und Enyaq und will mit einem Einstiegspreis unterhalb der Premiumkonkurrenz (wie Kia EV9 oder Hyundai Ioniq 9) dennoch eine attraktive Alternative bieten.
Boulevard
Zahlreiche Tote bei Absturz von kolumbianischem Militärflugzeug befürchtet
In Kolumbien ist ein Militärflugzeug mit rund 80 Menschen an Bord abgestürzt. Verteidigungsminister Pedro Sánchez teilte am Montag in "tiefer Trauer" mit, dass die Maschine im Süden des Landes verunglückt sei. Sie stürzte demnach kurz nach dem Start in Puerto Leguízamo nahe der Grenze zu Ecuador ab. Offizielle Angaben zur Zahl der Toten und Verletzten lagen zunächst nicht vor.
Wirtschaft
Trump-Regierung setzt ICE-Mitarbeiter an Flughäfen ein
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat bewaffnete Einsatzkräfte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE an Flughäfen eingesetzt. Trumps Grenzschutzbeauftragter Tom Homan sagte am Montag dem Sender CNN, ICE-Mitarbeiter seien zunächst an 14 Flughäfen entsandt worden. "Es werden noch mehr", fügte er hinzu. Nach Trumps Worten könnte auch die Nationalgarde an Airports stationiert werden.
Automobil
Abzocke an deutschen Zapfsäulen?
Die hohen Kraftstoffpreise in Deutschland sind zum Politikum geworden. Seit dem Krieg im Iran und der zeitweisen Sperrung der Straße von Hormus steigen die Ölpreise weltweit. Die Notierungen für Rohöl stiegen um rund 20 Prozent auf 84 Dollar je Barrel, und der Preis für Diesel am wichtigsten europäischen Handelsplatz Rotterdam kletterte seit Beginn des Konflikts um 26 Cent je Liter, was fast 50 Prozent entspricht. Damit zahlten deutsche Autofahrer Mitte März 2026 im Durchschnitt 2,156 Euro pro Liter Diesel und 2,037 Euro für Super E10.Vertreter der Tankstellenpächter weisen darauf hin, dass sie die Preise nicht selbst festlegen. Rohöl sei oft zu günstigeren Preisen eingekauft und gelagert worden, werde nun aber erheblich teurer verkauft – ein Geschäftsgebaren, das ein Sprecher des Tankstellen‑Interessenverbands als „Raubtierkapitalismus“ bezeichnet. Die Preisgestaltung liege bei den Mineralölkonzernen; Pächter und Kassierer ernteten jedoch den Unmut der Kundschaft. Gleichzeitig bricht der Umsatz in den Shops ein, weil viele wütende Autofahrer nach dem teuren Tanken nichts mehr kaufen.